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Musterarten · Projektphase Entwurf

Display- und POS-Muster: ein Display als Einzelstück, bevor die Auflage gedruckt wird

Ein POS-Muster ist ein Display, Aufsteller oder Regalelement als Einzelstück – gebaut von Hand aus Ihren Zuschnitten oder Bögen, damit Sie, Ihr Kunde oder der Handel vor dem Druck der Auflage entscheiden können. Ein Thekendisplay braucht rund 45 Minuten, große Bodendisplays mehrere Stunden; abgerechnet wird nach qualifizierter Handarbeit, Richtwert 2026: 19,00 € – 26,00 € je Stunde (Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster).

Richtwert 2026 19,00 € – 26,00 € je Stunde · rund 45 Minuten je Muster (Voreinstellung im Musterrechner) · Entwurf · Einzelstück zur Freigabe

Display- und POS-Muster: Wozu dient dieses Muster?

Am POS-Muster zeigt sich, was eine Zeichnung mit fünf Einzelteilen verschweigt: Steht das Display gerade, trägt der Fachboden die Ware, passen die Fächer zu den Produkten, lässt es sich von Marktpersonal ohne Werkzeug aufbauen? Mit Ware bestückt zeigt es außerdem, wie das Display im Markt wirkt – ob Weiß- oder Designmuster entscheiden Sie je nach Frage.

Ein POS-Muster ist kein Muster für die Logistik der Serie: Wie viele Displays auf eine Palette gehen und wie sie verpackt werden, klärt man am Vorserienmuster.

In welcher Projektphase brauchen Sie es?

POS-Muster stehen im Entwurf, oft ganz am Anfang: Der Displayhersteller oder die Agentur hat eine Konstruktion, der Markenartikler will sie sehen, der Handel will sie freigeben. Häufig werden zwei Konstruktionen nebeneinander gebaut. Nach der Freigabe folgen Designmuster aus Andrucken und die Auflage.

Was liefern Sie – Unterlagen und Material?

  • Stanzkonturen aller Teile – Rückwand, Fachböden, Sockel, Topper
  • Bögen oder Zuschnitte, unbedruckt oder bedruckt, je Teil mit Reserve
  • Stückliste und Aufbauanleitung im Entwurf
  • Ware zum Bestücken, wenn das Muster befüllt gezeigt werden soll
  • Empfänger: Agentur, Kunde oder Messe, mit Termin

Wie bauen wir es von Hand – und wie lange dauert es?

Große Teile schneiden wir auf der großen Schneidematte mit langem Stahllineal, bei Wellpappe mit der Klinge in mehreren Zügen, damit die Welle nicht zerdrückt wird. Gerillt wird quer zur Welle mit dem Rillwerkzeug, Steckverbindungen werden auf Passung geschnitten und vor dem Verkleben einmal trocken gesteckt. Verklebt werden nur die Stellen, die auch in der Auflage geklebt sind; der Rest bleibt steckbar, so wie ihn das Marktpersonal später aufbaut.

Ein Thekendisplay aus drei bis fünf Teilen braucht rund 45 Minuten, das Erstmuster mit Prüfung aller Konturen einmalig 30 Minuten zusätzlich. Wenn Sie Musterstanzformen der Teile beistellen, fahren wir sie an unseren Standorten (Einrichtung 60 € – 180 €).

Worauf prüfen wir vor der Freigabe?

Geprüft werden Maße aller Teile (±0,5 mm), Passung der Steckverbindungen und der Aufbau: Eine zweite Person baut das Display nach Ihrer Anleitung auf, ohne den Bau gesehen zu haben – so fallen unklare Schritte auf. Dann wird es mit Ware bestückt, auf ebenem Boden auf Standfestigkeit geprüft und von allen Seiten mit Maßband fotografiert.

Grenzen: Hier entsteht das Einzelstück zur Freigabe; Displays in Serie bauen und mit Ware befüllen lassen Sie über den Displaybau auf apool.de.

Typische Varianten und worauf wir achten

Variante / EinsatzWorauf wir achten
Thekendisplay für sechs FlaschenFächer tragen die volle Ware, Display kippt nicht nach vorn
Bodendisplay auf ViertelpaletteFachböden waagerecht, Steckverbindungen ohne Kleber stabil
Topper für ein Bodendisplaysitzt ohne Spalt auf der Rückwand
Regalstopper und Regalschüttepasst in das Regalmaß, das Sie vorgeben
Aufsteller mit ProspektfachStütze rastet ein, Neigung wie gezeichnet

Aus der Praxis

Eine Brauerei aus Oberfranken wollte ihrem Handelspartner ein Thekendisplay für sechs Flaschen in zwei Konstruktionen zeigen – eine mit eingesteckten Fachböden, eine mit durchgehender Schütte. Wir bauten je Konstruktion drei Muster aus unbedruckter Wellpappe, bestückt mit Leerflaschen: rechnerisch 5,5 Stunden, mit zwei Paketen 161 €. Beim Aufbau nach Anleitung zeigte sich, dass die erste Variante einen zusätzlichen Arbeitsschritt brauchte; der Handel gab die Schütte frei, die Druckdaten gingen eine Woche später raus.

Richtwerte: Richtwerte 2026 – unverbindlich. Ihr konkretes Angebot erhalten Sie nach Anfrage und Muster. Alle Preise netto zzgl. USt. – bei Leistungen an Unternehmen in Deutschland gilt das Reverse-Charge-Verfahren (§ 13b UStG), es fällt keine tschechische Mehrwertsteuer an.

Häufige Fragen: Display- und POS-Muster

Wie groß darf ein POS-Muster sein?

Vom Thekendisplay bis zum Bodendisplay auf Viertel- oder Halbpalette. Große Displays schicken wir flach als Paket oder aufgebaut als Stückgut über Partner.

Bestücken Sie das Muster mit Ware?

Ja, mit Ware oder Leerverpackungen, die Sie beistellen – so lassen sich Fachgrößen, Tragfähigkeit und Wirkung beurteilen. Für Fotos bauen wir auf Wunsch ein Exemplar in Präsentationsqualität.

Warum wird ein POS-Muster nach Stunden abgerechnet?

Weil die Zeit stark von Größe und Teilezahl abhängt – von 45 Minuten für ein kleines Thekendisplay bis zu mehreren Stunden für ein Bodendisplay. Sie bekommen vorab eine Schätzung der Stunden und die tatsächlichen Stunden mit Nachweis.

Leistungen mit POS-Muster

In welchen Produktgruppen kommt es vor?

Vertiefung im Ratgeber

POS-Muster bauen lassen – Angebot in 24 Stunden

Schicken Sie Stanzkontur, Maßskizze oder Referenzmuster mit Material, Stückzahl je Variante und Termin: Sie erhalten Minuten und Preis je Muster, Vorlaufzeit und Versand. Elisabeth Zachová berät Sie auf Deutsch, Mo–Fr 7:00–17:00 Uhr.

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