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Produktgruppen · Musterbau in Handarbeit

Prototypen für Spiele, Puzzles und Lernmittel in Handarbeit: Spielschachtel, Spielplan und Kartenset vor der Serie

Spieleverlage, Lernmittelverlage und Spielwarenhersteller brauchen vor der Spielwarenmesse im Januar, vor Handelsgesprächen oder für die Redaktion ein paar fertige Spiele, lange bevor die Auflage gedruckt ist. Wir bauen diese Prototypen aus Ihren Druckbögen und Komponenten: Schachtel mit Einsatz, kaschierter Spielplan, Kartensätze, Anleitung, Figuren nach Stückliste – rund 25 Minuten je Spiel. Abgerechnet wird nach Stunde zu 19,00 € – 26,00 €, erstes Stück nach 2–5 Tagen (Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster).

Spiele, Puzzles und Lernmittel – Muster in Handarbeit bei APOOL WERKE

Welche Muster bauen wir für Spiele, Puzzles und Lernmittel?

Was gehört zu einem Spiel-Prototyp? Eine Stülpdeckelschachtel mit aufkaschiertem Bezug, ein Einsatz aus Karton mit Fächern für Karten, Figuren und Würfel, ein gefalteter Spielplan auf Graupappe, ein oder mehrere Kartensätze, Plättchen und Marker, die gefaltete Anleitung und oft ein Beutel für Kleinteile. Bei Lernmitteln sind es Lernkarten in Boxen mit Registern, Steck- und Legespiele, Zahlen- und Buchstabenleisten oder Arbeitsmappen mit Einlegern. Wer uns anfragt, will „ein paar Stück vor der Serie“: für die Messe, für Handelsvertreter, für Testrunden mit Familien oder Schulklassen.

Welche Musterarten passen? Das Funktionsmuster klärt, ob alle Teile in den Einsatz passen und der Deckel dann noch schließt, ohne sich zu heben. Für Messestand und Katalog bauen wir Foto- und Messemuster mit makellosen Kanten, für Handelsvertreter identische Vertriebsmuster, je Variante gekennzeichnet. Steht die Serie fest, zeigt ein Vorserienstück mit Zeitprotokoll, wie lange das Konfektionieren eines Spiels wirklich dauert – die Grundlage für den Stückpreis.

Wie bauen wir einen Prototyp? Zuerst wird die Stückliste gegen die angelieferten Teile gezählt: Kartenbögen, Figuren, Würfel, Beutel. Fehlt etwas, erfahren Sie es mit Foto am ersten Tag. Der Spielplan wird auf Graupappe kaschiert, in der Pressanlage gepresst und an der Faltkante getrennt, damit er sich flach legen lässt. Karten schneiden wir mit Cutter am Stahllineal entlang der Schnittmarken; die Schachtel entsteht aus Graupappe mit aufkaschiertem Bezug, die Ecken werden eingeschlagen und verklebt. Jedes fertige Spiel wird gegen die Stückliste gezählt und auf der Tischwaage gewogen, und ein Packbild zeigt, wie die Teile im Einsatz liegen.

Wann wird aus dem Prototyp eine Vorserie? Für die Messe reichen meist zehn bis dreißig Stück. Braucht der Vertrieb mehr oder will die Kalkulation belastbare Minuten je Spiel, bauen wir eine Vorserie von 100–500 Stück mit Zeitprotokoll und elektronischer Arbeitsanweisung. Die Leistung für Einzelstücke heißt Produktmuster aus Komponenten. Prüfungen nach Spielzeugnorm, Altersangaben und Warnhinweise legt der Verlag fest; wir bauen, was freigegeben ist.

Typische Muster – und worauf achten wir?

MusterHandgriffe · worauf wir achten
Spielschachtel mit Einsatz und InhaltSchachtel beziehen, Einsatz stecken, Teile nach Stückliste einlegen · der Deckel schließt ohne Spalt, jedes Fach passt zu seinem Teil.
Spielplan zum FaltenBogen auf Graupappe kaschieren, pressen, an der Faltkante trennen · liegt flach, das Motiv läuft über die Kante durch.
Kartensatz aus Druckbögenan den Schnittmarken schneiden, abzählen, mit Banderole bündeln · alle Karten gleich groß, Vorder- und Rückseite deckungsgleich.
Lernbox mit RegisterkartenBox falten und kleben, Register einsetzen, Lernkarten einsortieren · Register stehen über, die Box schließt mit vollem Inhalt.
Puzzle als MessemusterTeile aus dem angelieferten Musterbogen lösen, abzählen, in den Beutel geben, Schachtel komplettieren · Teilezahl stimmt, Vorlagebild liegt bei.
Redaktionsmuster für Testrundeneinfacher Aufbau aus Digitaldrucken · schnell verfügbar, jede Version mit Datum und Versionsnummer gekennzeichnet.

Was liefern Sie – Unterlagen und Material?

  • Druckbögen für Schachtelbezug, Spielplan, Karten und Anleitung, möglichst mit Schnittmarken und etwas Reserve.
  • Komponenten wie Figuren, Würfel, Holz- oder Kunststoffteile und Beutel in der Menge laut Stückliste.
  • Die Stückliste je Spiel mit Anzahl jedes Teils und ein Packbild oder eine Skizze des Einsatzes.
  • Die Stanzkontur oder Maße für Schachtel und Einsatz sowie die Stückzahl je Variante.
  • Bögen, Stanzzuschnitte, Kunststoffteile und Komponenten stellen in der Regel Sie bei; Karton, Wellpappe, Fensterfolie, Klebstoff, Füllmaterial für Dummys und Versandkartons kann APOOL WERKE nach Ihrer Vorgabe beschaffen und mit Beleg abrechnen.

Wann werden solche Muster gebraucht – und welcher Vorlauf ist realistisch?

Der wichtigste Termin der Branche ist die Spielwarenmesse im Januar: Prototypen sollten Anfang Dezember fertig sein, Druckbögen und Teile also Mitte November bei uns liegen. Brettspielverlage planen zusätzlich für die Publikumsmessen im Oktober, Lernmittelverlage für die Bestellphase der Schulen im Frühjahr. Rechnen Sie 2–5 Tage bis zum ersten Prototyp und 2 Werktage Paketlaufzeit – Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster.

Beispiel aus der Praxis

Ein Spieleverlag aus Oberbayern brauchte für die Spielwarenmesse zwölf Prototypen eines Familienspiels, jeweils in zwei Schachtelgrößen, um die Wirkung im Regal zu vergleichen. Jedes Spiel umfasste 64 Teile: Plan, 48 Karten, acht Figuren, Würfel, Anleitung. Beim Wareneingang fehlten zwei Kartenbögen – gemeldet mit Foto am ersten Tag, nachgeliefert am dritten. Mit rund 25 Minuten je Spiel und einem Erstmuster je Größe ergaben sich 11 Stunden, mit zwei Paketen rund 284 € oder 11,85 € je Prototyp. Die Spiele lagen drei Wochen vor Messebeginn beim Verlag – Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster.

Welche Leistungen passen?

Welche Musterarten kommen vor?

Häufige Fragen: Spiele, Puzzles und Lernmittel

Bauen Sie auch einen einzelnen Spiel-Prototyp?

Ja. Ein einzelnes Spiel für die Redaktion oder den Autor bauen wir genauso sorgfältig wie zwanzig für die Messe; abgerechnet wird die tatsächliche Zeit.

Wie stellen Sie sicher, dass im Prototyp kein Teil fehlt?

Jedes Spiel wird nach Stückliste zusammengestellt, am Ende noch einmal gezählt und auf der Tischwaage gegen das Gewicht des ersten freigegebenen Spiels gewogen. Abweichungen melden wir sofort mit Foto.

Können Sie Spielkarten von Hand schneiden?

Ja, aus Druckbögen mit Schnittmarken, Karte für Karte am Stahllineal mit geraden Ecken. Runde Ecken sind nur möglich, wenn die Karten bereits gestanzt angeliefert werden.

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Schicken Sie Stanzkontur, Maßskizze oder Referenzmuster mit Material, Stückzahl je Variante und Termin: Sie erhalten Minuten und Preis je Muster, Vorlaufzeit und Versand. Elisabeth Zachová berät Sie auf Deutsch, Mo–Fr 7:00–17:00 Uhr.

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